WATAIN - Konzert in Singapur aus religiösen Gründen abgesagt


Das erste WATAIN-Konzert der Bandgeschichte in Singapur wurde abgesagt. Der Band wird vorgeworfen, "Religionen zu verunglimpfen und Gewalt zu fördern".

Das Innenministerium von Singapur hat das am gestrigen Donnerstag geplante Konzert von WATAIN abgesagt. Die Show wäre die erste in der Bandgeschichte der schwedischen Black-Metaller in Singapur gewesen. Die Informationskommunikationsbehörde für Medienentwicklung des Landes (Infocomm Media Development Authority, kurz: IMDA) hatte zuvor ein Statment veröffentlicht, in dem das Konzert mit einer Freigabe ab 18 Jahren zunächst genehmigt wurde, bevor das Innenministerium (Ministry of Home Affairs, kurz: MHA) die Absagbe bekanntgab. Als Grund dafür wird angegeben, die Band würde "Religionen verunglimpfen und Gewalt fördern". WATAIN selbst haben sich bislang noch nicht zu dem Vorfall geäußert.

"Aufgrund der Geschichte der Band, hat die IMDA weitere strikte Anforderungen erhoben, die das Entfernen von religiös beleidigenden Songs beinhaltet, sodass die Band keine Bezüge zu Religion herstellen oder religiöse Symbole benutzen kann und sodass keine rituellen Handlungen auf der Bühne vollzogen werden können", so das Statement der IMDA.

Schließlich äußerte sich jedoch auch das Innenministerium des Landes zu dem Fall und sagte das Konzert schließlich ab: "Das MHA hat einige ernsthafte Bedenken bezüglich des Konzerts zum Ausdruck gebracht, hinsichtlich der Geschichte der Band, in der sie Religionen verunglimpfte und Gewalt förderte, was die Möglichkeit enthält, Feindseligkeit hervorzurufen und Singapurs soziale Harmonie zu stören. WATAIN sind für ihre satanistischen Sichtweisen bekannt und einige früheren kontroversen Auftritte bezogen Tierkadaver und das Werfen von Schweineblut ins Publikum mit ein. Die Band unterstützt außerdem anti-christliche Ansichten, befürwortet Satanismus in ihren Songs und heißt Gewalt gut. Das MHA hat deshalb die IMDA ersucht, über eine mögliche Absage aus Gründen der öffentlichen Ordnung zu erwägen." Im untenstehenden Video erklärt Innenminister K. Shanmugam die Entscheidung.

Einer der Organisatoren des Konzerts äußerte sich ebenfalls zu diesem Fall in einem Interview: "Alles war gut, wir folgten den Regeln und Vorschriften. Wir hatten alles gesichert und weil gewisse Dinge passiert sind, wurde es abgesagt."

Inzwischen wurde eine Online-Petition, die Metal-Bands von Auftritten in Singapur abhalten soll, mehr als 16.000 Mal unterzeichnet.

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