Growl Bowl Festival 29.02.2020 München Bericht


Wow, was für ein Abschluss für den Februar 2020. Die Ohren pfeifen nach wie vor, der Körper schmerzt und dennoch war der Abend beim Growl Bowl anders als erwartet. Mit insgesamt 7 Bands stand dieses Konzert schon als Highlight des Monats bei mir auf der Liste, nicht zuletzt weil ich mit den ersten Album von DISBELIEF selbst die Künste des Growlens erlernte. Mit dabei Revel in Flesh, Profanity, Commander, Apophis, Macabre Demise und Egoist. Der pure klang dieses Line Ups verspricht schon sehr viel für den gemeinen Death Metal Fan, wie es auf überraschend gemütlicher weise dann überzeugen konnte erfahrt ihr jetzt.

Doch bevor es richtig losgeht: Ein Lob an Nick von Commander, welcher dieses Festival geplant und auf die Beine gestellt hat, und schon heute am 02.03.2020 eine Fortsetzung für 2021 in Aussicht gestellt wurde. Ich und ich denke wir alle sind gespannt!

Death Metal ist hart. Das wissen wir jetzt schon seit der späten 80er Jahre, also bald schon ein halbes Jahrhundert. Und so hat man natürlich so seine Bilder im Kopf: Große Pits, wild fliegende Haare und düstere Riffs, rumgegröhle im Publikum und und und. Alles was man so in jedem Cannibal Corpse live Video eben kennt. Dies hat man natürlich vor Augen wenn man sich letztenendes auf den Weg zum Growl Bowl macht, doch sollte ich eines anderen belehrt werden, was vielleicht negatives andeuten könnte. Aber im Gegenteil. Genaues gleich.

Die Bands sind alle grandios, ich möchte dabei nicht auf jede einzelne eingehen. Death Metal vom feinsten ist geboten, jede kommt mit ihren eigenen „Touch“ und Riffs, geben sich beste Mühe während der Sound perfekt ist. Bis auf Disbelief und Commander kannte ich die meisten nicht, Revel in Flesh nur von nebenbei. Und das war auch gar nicht wichtig, den alle konnten mich mehr als überzeugen und haben wirklich ihr bestes gegeben um die tatsächlich kleinere Runde gut bei Laune zu halten. Und damit haben wir schon die erste große Überraschung: Ich habe mehr Leute erwartet. Klar ist es schon ein kleinerer Kreis wenn das Konzert in der Münchner Backstage Halle statt findet, doch wenn man alle nach vorne drängen würde, wäre die Halle wahrscheinlich nahezu zur Hälfte leer gewesen. Das ist jetzt nichts dramatisches, keineswegs, gerade das hat vielleicht dazu geführt das die Atmosphäre über das ganze Konzert verdammt entspannt war und irgendwie eine gewisse Gemütlichkeit mit dabei hatte.

Halt. Gemütlichkeit? Death Metal? Ja richtig. Beides ging perfekt einher. Es waren alle gut gelaunt, es war ein wenig „privater“ wenn man es den so ausdrücken möchte, und es ergaben sich öfter Konversationen mit anderen und dann wieder mit anderen. Einfach weil es ging. Wer Moshen wollte konnte sich den 5 anderen anschließen, Platz gab es genügend so das man auch mal die Freundin in den Pit mitnimmt. Wer nicht dem Moshen zugeneigt war, hatte mehr als genug Platz um sich noch den letzten Muskel im Nacken zu zerstören. Genauso konnte man gemütlich sein Getränk genießen und vorne stehen. Klar erhofft man sich als Band eine brodelnde Masse doch hat dieses „gemütliche“ nicht gestört. Im Gegenteil den Feedback gab es nach wie vor, und das definitiv nicht zu knapp.

Im gesamten – bevor ich mich nur wiederhole – kann man das ganze eher als ein Treffen mit Live Unterstützung bezeichnen. Eben ein „Growl Bowl Death Metal Meeting“ (kleiner Wink mit dem Zaunpfahl). Und genau das machte den Abend aus. Ich werde definitiv nächstes Jahr wieder dabei sein und freue mich schon welche Bands uns diesmal die Ehre geben werden.

Simon / AmarthDagnir

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